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Aktuelle Zeitungsartikel über die Fördergesellschaf
Albrecht Daniel Thaer:
Blick nach vorn statt zurück
Erster Bauabschnitt an Thaer-Gedenkstätte fertig / Grundstein gelegt
Möglin (bg) Es waren durchaus gemischte Gefühle, welche die Anwesenden am Freitagnachmittag in Möglin bewegten. Und sowohl Martin Frielinghaus als auch Manfred von Oppen, bisheriger und neuer Chef der Fördergesellschaft Albrecht Daniel Thaer, führten in ihren Reden noch einmal aus, dass man zu dem ganzen Unternehmen Umzug und Neubau der Thaer-Gedenkstätte ja durch die Umstände gezwungen wurde. „Es ist schon ein deprimierender Zustand, in welcher Weise da die Privatisierung von Land durch die BVVG erfolgt“, sagte von Oppen, während Frielinghaus auf den bedauernswerten Zustand des Parks verwies.
Der anhaltende Konflikt rund um die Thaer Agrar GmbH sollte jedoch nicht die Stimmung des Tages trüben. Denn die war grundsätzlich von großer Zufriedenheit und Freude geprägt. Schließlich konnte zum einen die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, der Sanierung der Gemeindebaracke, gefeiert werden. Zum anderen wurde mit der Grundsteinlegung für den neuen Ausstellungspavillon dahinter ein Zeichen gesetzt, dass es nahtlos weitergehen soll mit den Bauarbeiten.
In einer roten Plastikhülle verstaute Martin Frielinghaus, assistiert von Amtsdirektor Frank Ehling, mehrere Tageszeitungen (darunter je eine Ausgabe von MOZ und Märkischer Markt), eine Kopie der Baubescheinigung sowie ein Plakat über die Thaer-Dauerausstellungen. Auch ein kompletter Katalog all der Schriften und Exponate, die noch in diesem Jahr wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, durfte nicht fehlen. „Geld legen wir allerdings nicht bei, denn wir haben keines“, spielte Frielinghaus auf den eng bemessenen Finanzrahmen des Projektes an.
Nach wie vor steht das ehrgeizige Ziel, am 26. Oktober das neue Ausstellungszentrum in seiner Gesamtheit zu eröffnen. Das ist der 180. Todestag des Reformers der deutschen Landwirtschaft, der damals in Möglin auch seine letzte Ruhestätte fand. Bei den feierlichen Hammerschlägen hatte noch Ortsbürgermeisterin Doris Zahn seinen Platz einnehmen dürfen. Etwas verspätet eingetroffen, verwies Bürgermeister Wolf-Dieter Hickstein dann auf die höhere Attraktivität, die Möglin mit dem Objekt erhalte. Gerade für den Radweg, so zuvor auch Amtsdirektor Frank Ehling, sei dies von Bedeutung. Ehling zeigte sich zudem zuversichtlich, dass auch der zweite Ausschuss die finanzielle Beteiligung des Amtes an den Kosten bestätige.
(Text: Thomas Berger, Märkischen Oderzeitung vom 24. 5. 2008)
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