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Presseservice
Aktuelle Zeitungsartikel über die Fördergesellschaf
Albrecht Daniel Thaer:
Ohne Pause in die zweite Etappe
Thaer-Gedenkstätte: Grundsteinlegung für Pavillon
Möglin. Der erste Abschnitt ist geschafft, nun sind alle für den zweiten gerüstet – sozusagen doppelt feierlichen Anlass gab es dieser Tage in Möglin betreffs der neuen Thaer-Gedenkstätte. Während die Sanierungsarbeiten an der alten Gemeindebaracke fast fertig sind, erfolgte nun bereits die Grundsteinlegung für den futuristisch anmutenden Ausstellungspavillon, der im hinteren Teil angebaut wird. Zahlreiche Gäste aus der Gemeinde Reichenow-Möglin, dem gesamten Oderbruch und sogar aus der Bundeshauptstadt hatten sich nebst den unmittelbaren Bauherren und anderen Beteiligten eingefunden. Einweihung soll am 26. Oktober sein – der 180. Todestag von Albrecht Daniel Thaer, dem Begründer der modernen Landwirtschaft in Deutschland.
Martin Frielinghaus und seinem Nachfolger an der Spitze der Förderfgesellschaft Albrecht Daniel Thaer, Manfred von Oppen, stand ebenso wie den anderen die Freude ins Gesicht geschrieben. Und vielleicht noch etwas größer war sie bei den Vertretern des Ortes, hatte doch Amtsdirektor Frank Ehling die frohe Botschaft mitgebracht, dass eine finanzielle Beteiligung des Amtes an dem überregional bedeutsamen Bauvorhaben in Aussicht steht. Ein Ausschuss hat bereits zugestimmt, die Gemeinde auf diese Weise beim Eigenanteil etwas zu entlasten.
Mehrere Zeitungen, darunter auch eine Ausgabe des Märkischen Marktes, versenkte Frielingshaus nebst einem Ausstellungskatalog und einem Thaer-Werbeplakat in einer roten Plastikhülle, die mit diesen Gaben für die Nachwelt im Grundstein eingemauert wurde. Im Anschluss durften die Ehrengäste den Hammer schwingen – neben den bereits Genannten gaben auch Architekt Alexander Scholz, Manfred Scholz für das Bauhauptgewerbe und zunächst Möglins Ortsbürgermeisterin Doris Zahn dem Neubau beste Wünsche mit. Bürgermeister Wolf-Dieter Hickstein durfte dies nachholen, als er etwas verspätet nach der Zeremonie eintraf, die anderen schon bei Kaffee und Kuchen, Brötchen und Bier saßen. Wie zuvor schon Frank Ehling, mahnte Hickstein an, den Blick nach vorn statt zurück zu richten.
(Text: Thomas Berger, Märkischen Markt vom 28.5.2008)
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