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Das Leben Albrecht Daniel Thaers

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Thaer der Würdenträger (1824-1828)

Zur Feier seines 50jährigen Doktorjubiläums, am 14. Mai 1824, wurden ihm höchste Ehrungen zuteil, die deutlich machten, dass nicht nur seine wissenschaftliche Erkenntnisse Anerkennung fanden, sondern auch seine menschliche Ausstrahlung ihm einen weiten Freundeskreis zuführten.

Johann Wolfgang von Goethe verfasste aus diesem Anlass ein Gedicht, dass er selbst kommentierte und von Karl Friedrich Zeller vertonen liess.

Im Jahre 1826 kaufte Thaer noch die vereinigte Rittergüter Lüdersdorf und Biesdorf. Im Winter 1827/28 war er sehr leidend und meist bettlägerig, erholte sich im Frühjahr aber so, dass er ins Freie gehen konnte. Im August erlebte er noch die Geburt seines Enkelsohnes Albrecht Conrad. Sehen konnte er ich nicht mehr, da er völlig erblindet war.

Am 16. Oktober 1828 verstarb Albrecht Daniel Thaer in Möglin. Im Park des durch ihn Berühmtheit erlangten Gutes, neben der alten Dorfkirche, gelangte er zur letzten Ruhe

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