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Thaers Erbe in Möglin
Die Gemeinde Möglin als Ausflugsziel
Möglin ist eine kleine Gemeinde mit knapp 200 Einwohnern.
Sie wurde 1343 erstmals urkundlich erwähnt. Theodor Fontane,
der dem Ort in seinem Band "Das Oderland" ein umfangreichs
Kapitel gewidmet hat, spricht von Thaer als demjenigen, "der
den Namen Möglin zu einem weit über die Grenzen unseres
Landes hinausgehenden Ruhm verholfen hat". 1804 kam Albrecht
Daniel Thaer als preußischer Geheimrat nach Möglin und
verstarb hier 1828 als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten
der deutschen Landbauwissenschaft.
Neben der Thaer Gedenkstätte gibt es auch andere interessante
Sehenswürdigkeiten: die Grabkolonaden der Familie Itzenplitz
in Kunersdorf, Schloss und Schinkelkirche in Neuhardenberg, der
Storchenturm in Altgaul, das Freilichtmuseum in Altranft, das Oderlandmuseum
in Bad Freienwalde, Das rekonstruierte Schloss in Reichenow (Hotel
und Gaststätte) und den Naturpark Märkische Schweiz.
Möglin liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung,
begrenzt vom Oderbruch auf der einen und der märkischen Schweiz
auf der anderen Seite. Rund um Möglin gibt es viele schöne
Burgen und Herrenhäuser. Sie laden zur Besichtigung aber auch
zur Übernachtung in historischem Umfeld ein. Es lohnt deshalb,
Möglin auch unter diesem Gesichtspunkt zu würdigen.
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