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Die Thaer-Gesellschaft und der Kulturverein MöHRe e.V. beim Deutsch-polnisches Jubiläumsfest auf den Oderwiesen in Güstebieser Loose

31.08.2017

Großes Jubiläumsfest am Fähranleger und wir waren dabei

Auf Bitte des Amtes Barnim-Oderbruch hatte es sich unser Verein am 05.08.2017 zur Aufgabe gemacht, das Zusammenwirken der drei Dörfer in unserer Gemeinde Reichenow -Möglin etwas näher vorzustellen.

Obwohl wir doch eher eine Randgemeinde des Oderbruchs, wie es ein Neulewiner auf den Punkt brachte, haben wir uns kurzer Hand entschieden, wir zeigen mal, was bei uns so alles los ist.

Wie ein Wegweiser fungierten die vier auf Leinwand gezogenen Bilder des Kinderworkshops unter dem Titel „Blickwinkel“.

Auf Möglin und die Thaer Ausstellung wurde durch ein wunderschönes Bild „Mögliner Geschichten“, das Philippine Thaer in rosa Blütenpracht zeigt, hingewiesen. Nebenan der passende Roman dazu. Frau Gräfe konnte ihre GesprächspartnerInnen in interessante Gesprächsthemen verwickeln.

Die „Herzhorner Tore“ waren ein echter Blickfang. Die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr aus Reichenow-Herzhorn war sofort Gesprächsthema. Die Fotocollagen der Kinderworkshops und des Weihnachtsmarkes zeigten deutlich das gute Verhältnis zu den Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr.

Die „Reichenower Seeseite“ hatte einen besonderen Moment eingefangen. Im frischen Grün der Winterlinge -  das Schloss. Na klar kam da sofort die Frage,  „was ist denn nun damit“?

Wir konnten sie beantworten und das hat uns gefreut. Schnell streckten sich die Hände nach denen durch Herrn Eilers bereitgestellten Prospekten aus. Dankend wurden die Einladungen zum Konzert am 10.09.2017 entgegen genommen und neugierige Fragen gestellt. „Kommen Sie doch mal in Reichenow vorbei, es lohnt sich“, so unsere Antwort. Wir haben einen Badesee und der Rundweg, gepflegt vom Angelverein, laden zum Wandern ein.

Viele unserer Besucher kannten den Skulpturenworkshop und die von unseren Künstlern geschaffenen Figuren, andere sind neugierig geworden. Das betrifft auch den Verschenkemarkt und den Weihnachtsmarkt. Die Bücherstube, die auf sich mit einer Bücherkiste aufmerksam machte, fand ebenso Anerkennung wie die kleinen Keramiken aus unserer Töpferei. Die Farbe Pink steht nicht im Abseits. Als Symbol für das MObiL Projekt von Thomas Winkelkotte zog es besonders junge Menschen in seinen Bann.

Tolle Aufmachung, so eine Strausbergerin. Das Blau des DreiZeigers Nr. 3 war genau so anziehend, der Inhalt regte einige zum sofortigen Lesen an.

Alles in allem, die dreieinhalb Stunden vergingen wie im Fluge. Wir haben uns über das Interesse gefreut, besonders  über den Besuch von Einwohnerinnen und Einwohner aus unserer Gemeinde. Leider stand kein Dolmetscher zur Verfügung. So konnten sich die polnischen Interessierten nur über Zeichen- und Bildersprache mit uns verständigen.

Vom Fest und seinen Höhepunkten haben wir zwar nicht viel mitbekommen, denken jedoch, wir haben unsere Gemeinde gut repräsentiert, danke an alle fleißigen Helfer.

Renate Wolter (MöHRe e.V.)