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675 Jahre Möglin

01.07.2018

Mit einem großen Jubiläumsfest wurde am Samstag, dem 23. Juni 2018, in Möglin das 675-jährige Dorfjubiläum gefeiert.
Der Auftakt zum Fest fand jedoch schon am Freitagabend im Saal des Gutshauses statt.  Dort wurde mit musikalischer Umrahmung aus der Chronik gelesen. Professor Martin Frielinghaus hatte den Part der Lesung übernommen. Begleitet wurde er von der Pianistin Ishlar Smolny. Mit Musik aus den verschiedenen Jahrhunderten untermalte sie die Auszüge aus der Chronik. Besonders war die Darbietung des Thaer-Liedes.
Am folgenden Tag wurde das Dorfjubiläum mit einem großen und bunten Fest begangen. Alles begann um 14 Uhr mit einem historisch Festumzug. In 22 Darstellungen wurde die Geschichte von 1343 bis in die heutige Zeit gezeigt. Die Fördergesellschaft Albrecht Daniel Thaer hat gleich zwei Umzugswagen gestaltet. Auch hier hat Professor Martin Frielinghaus einen Part übernommen. Unterstützt durch seine Frau haben sie Albrecht Daniel Thaer und  Frau dargestellt. Begleitet wurden sie von drei "Studenten der Königlichen Akademie des Landbaus in Möglin". Die Darsteller sind auch im wahren Leben Studenten (Landwirtschaft, Maschinenbau und Finanzwirtschaft) und waren mit Begeisterung dabei. Auf dem zweiten Wagen bezog sich die Fördergesellschaft auf ihre Gründung und den Aufbau der Ausstellung zu Albrecht Thaer im Jahr 1991. Gezeigt wurden Ausstellungstafeln aus den 1980er Jahren, denn ab 1987 gab es den Arbeitskreis Albrecht Daniel Thaer und eine kleine Ausstellung im Gutshaus.  
Der Festumzug endete auf dem Gutshof, wo die fast 500 Gäste nochmals die Gelegenheit hatten, sich die  Darstellungen genauer anzusehen oder ins Gespräch zu kommen. Moderiert hatte der Bürgermeister Wolf-Dieter Hickstein den Umzug, wobei er zu jeder Darstellung, wie die Gutsherrn von Eichendorff, von Barfus und Thaer, sowie zur Feuerwehr, Kirche, Lehrlingsausbildung, LPG und Wendezeit, ein paar Worte sagte. Natürlich wurden die Epochen 1. und 2. Weltkrieg und die DDR nicht vergessen.
Abgerundet wurde das Fest durch ein Programm für Alt und Jung bis in den Abendstunden.
Heike Gräfe