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Straußberg

Ein alter Handelsweg, der bei Köpenick die Spree querte und in Wriezen die Oder erreichte, war zwischen den landnehmenden Machtstrukturen, den Wettinischen Markgrafen von Meißen einerseits und den Askanischen Markgrafen von Brandenburg andererseits, umstritten. Die Wettiner legten auf einer Anhöhe am Straussee eine Burg an. Später entstand dort ein Dominikanerkloster. Daher heute die Klosterstraße. Die askanische Landesteilung von 1258 zwischen den Markgrafen Johann I. und Otto III. soll hier vollzogen worden sein. Das Kloster wich 1787 einem Invalidenhaus. Heute dient der Komplex administrativen Aufgaben. Aus der Städtegründungszeit der Askanier stammt die bemerkenswerte Marienkirche, eine Feldsteinbasilika.

 

Strausberg ist an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen. Der S-Bahnhof Strausberg-Nord ist Start- bzw. Endpunkt für die vorgeschlagenen Fahrradtouren.

 

 

 

 

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